Newsletter-Anmeldung

Montag, 23. Mai 2016

Verträumte Montagsfrage


Heute stellte Buchfresserchen eine sehr ungewöhnliche Montagsfrage:

Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Falls mir das schon einmal passiert ist, ist es zu lange her, als dass ich mich noch daran erinnern könnte.

Allerdings ist mir vor ein paar Wochen etwas ähnliches passiert: Ich war im Theater und bildete anschließend in meinen Träumen zwar nicht das Musical selbst nach, aber meine Träume waren im gleichen Stil. Schwer zu erklären, wenn man das Stück nicht kennt, aber die »Choreographie« und Ausdrucksweise war in meinem Traum ganz ähnlich … und Musik kam sicher auch vor (daran erinnere ich mich allerdings nicht mehr so genau).

Das Musical, das meine Träume inspirierte, war übrigens die Buskers Opera, über die ich erst letzte Woche hier schon etwas geschrieben hatte …

Und wie ergeht es euch so mit euren Träumen? Vielleicht habt ihr ja schon mal von den Protagonisten aus euren Lieblingsbüchern geträumt?

Donnerstag, 19. Mai 2016

Inspiration - Wer suchet, der findet

Es gibt ein Zitat von Benjamin Franklin, das lautet »Schreibe Dinge, die sich zu lesen lohnen, oder tu Dinge, über die es sich zu schreiben lohnt.«

Das könnte man auch so interpretieren, dass man interessante Dinge tun sollte, die dann als Inspiration für das Schreiben dienen. Das ist jedenfalls meine ganz persönliche Auffassung.

Also achte ich darauf, dass ich mich regelmäßig weg vom Schreibtisch bewege und meinen Kopf gründlich durchlüfte. Das kann »im Kleinen« geschehen, dann mache ich nur einen Spaziergang im nächstgelegenen Park oder setzte mich in ein Straßencafé und beobachte eine Weile die Leute.

So oft wie möglich gehe ich auch in Ausstellungen, ins Theater und in Konzerte. Dabei geht es mir nicht so sehr darum, etwas zu erfahren oder zu lernen, das ich unmittelbar in mein aktuelles Schreibprojekt einarbeite, sondern darum, ganz generell meinen Horizont zu erweitern.

Und wer weiß, vielleicht schreibe ich ja eines Tages einen Protagonisten, der sich für Mode interessiert oder in diesem Bereich arbeitet - und schon hat sich der Besuch der Jean Paul Gaultier-Ausstellung bezahlt gemacht.

Außerdem geht es mir auch oft so, dass die Veranstaltung, die ich besuche, so mitreißend in ihrer Kreativität ist, dass ich anschließend so beschwingt bin, dass ich sofort selbst kreativ tätig werden will.

So ging es mir zum Beispiel vor ein paar Wochen, nachdem ich im Londoner Park Theatre ein neues Musical mit dem Titel The Buskers Opera gesehen hatte. Die Themen des Stückes haben rein gar nichts mit dem zu tun, was ich zurzeit schreibe (und ich werde höchstwahrscheinlich auch nie etwas schreiben, was in diese Richtung geht). Auch werde ich keinen meiner aktuellen oder zukünftigen Protagonisten in einem meiner Bücher in dieses Musical gehen oder daraus zitieren lassen oder ähnliches.

Aber die Songs, die cleveren gereimten Dialoge und ganz generell der Witz und die Intelligenz von The Buskers Opera sind so umwerfend und so mitreißend, dass ich nach dem Besuch jeder Vorstellung (ja, ich war schon in mehreren Vorstellungen und habe noch ein paar weitere Tickets gebucht) total inspiriert bin und selbst auch etwas Kreatives erschaffen will.

Das wird dann bei mir zwar kein Song (und nein, meine Dialoge werde ich nie in Reimform verfassen, dazu fehlt mir wirklich jegliches Talent) und auch kein Theaterstück, sondern die nächste Szene oder das nächste Kapitel in meinem aktuellen Roman. 

Und auch wenn ich mich sicherlich nie direkt auf The Buskers Opera beziehen werde, so hat sie mir doch eine neue Perspektive auf gewisse Dinge eröffnet, und wer weiß: Vielleicht macht sich das eines Tages auch in einem meiner Bücher bemerkbar.



The Buskers Opera läuft noch bis zum 04. Juni 2016 im Park Theatre in Finsbury Park, London. Wer sich in diesem Zeitraum in der Nähe befindet: Unbedingt reingehen!

Weitere Infos auf der Website des Theaters: 
https://www.parktheatre.co.uk/whats-on/the-buskers-opera
oder auf Twitter: @TheBuskersOpera

Montag, 16. Mai 2016

Unverhoffte Montagsfrage


Über die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen musste ich ein wenig länger nachdenken:

Unverhofft reich - welches Buch ist euch nur durch Zufall in die Hand gefallen und entpuppte sich als großartig?

Okay, durch Zufall in die Hände gefallen bedeutet natürlich nicht, dass ich besagtes Buch von jemandem geschenkt/geliehen bekommen habe und sicherlich auch nicht, dass es ein ungeplanter Spontankauf war.

Beim Thema Zufall im Zusammenhang mit Büchern fällt mir natürlich ziemlich schnell BookCrossing ein, also habe ich mal mein virtuelles Bücherregal auf bookcrossing.com durchwühlt. Da stellte ich aber leider schnell fest, dass mir nur die von mir selbst registrierten Bücher angezeigt wurden.

Ich wollte schon aufgeben, da sprang mir Höhenangst von Nicci French ins Auge. Im englischen Original (»Killing Me Softly«) war das das erste Buch, das ich von Nicci French gelesen habe. 

Mittlerweile zählen die beiden (für alle, die es nicht wissen, hinter Nicci French verbirgt sich das Autoren-Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French) zu meinen Lieblingsautoren. Und ganz, ganz dumpf kann ich mich noch daran erinnern, dass ich »Killing Me Softly« irgendwo gefunden habe … Aber wo? In einem Café, im Flohmarktregal meiner Stadtbücherei? Ich weiß es einfach nicht mehr …

Aber ich nominiere jetzt trotzdem »Killing Me Softly« als mein Zufallsbuch mit durchschlagender Wirkung!

Gibt es für euch auch so ein Buch, das ihr nicht bewusst ausgesucht habt oder das ihr vielleicht eigentlich gar nicht lesen wolltet, das euch dann aber begeistert hat?

Donnerstag, 12. Mai 2016

Rezension und Buchverlosung: Sag, es tut dir leid von Michael Robotham



»Fakten verschieben sich in meinem Kopf, lösen sich und setzen sich zu neuen Bildern zusammen wie Fragmente einer Collage, die eine neue Wirklichkeit schaffen.«

Vor drei Jahren verschwanden die zwei befreundeten Teenager Natasha und Piper spurlos. Sind sie von daheim abgehauen oder wurden sie Opfer eines Verbrechens? Als eine Mädchenleiche in einem See gefunden wird, stellt sich die Frage: Handelt es sich um eine der beiden Verschwundenen?

Sag, es tut dir leid war das dritte Buch von Michael Robotham, das ich angefangen habe zu lesen, das zweite, das ich beendet habe und das erste, das mir richtig gut gefallen hat. Nicht nur der sehr flüssige Schreibstil macht das Buch zu einem Lesevergnügen, Robotham versteht es auch außerordentlich gut, Spannung aufzubauen und Verwirrung zu stiften.

Besonders gut gefiel mir die Auflösung (da bin ich ja oft heikel) und dass die Ermittler nicht schnurstracks auf die richtige Lösung zusteuern, sondern auch mal einer falschen Fährte folgen bzw. falsche Schlussfolgerungen ziehen.

Auf dem hinteren Buchcover wird der Stern wie folgt zitiert: »Lesen Sie Michael Robotham!«

Dem kann ich mich - zumindest im Fall von Sag, es tut dir leid - nur anschließen.

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose nach Wahl ein Exemplar des Taschenbuches oder des eBooks von Sag, es tut dir leid. Alle, die sich ab heute (12. Mai 2016) bis zum 26. Mai 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Sag, es tut dir leid“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]

Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 27. Mai 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 9. Mai 2016

Rezensierte Montagsfrage



Die neueste Montagsfrage von Buchfresserchen konnte ich erst nach kurzer Recherche beantworten:

Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Auf meinem Blog war dies eine kurze Besprechung des Romans Der Koch von Martin Suter

Aber ich habe schon lange, bevor ich meinen eigenen Blog hatte, Rezensionen auf amazon verfasst. Nachdem ich dort eine Weile nach dem Link zu meinen Rezensionen suchen musste, war die älteste Rezension aber schnell gefunden: Es ging um den Krimi Tod eines Klavierspielers von Carmen Korn, den ich mit 4 Sternen bewertet habe.

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr euch noch auf Anhieb an eure erste Rezension erinnern? Oder müsst ihr auch erst nachschauen?

Donnerstag, 5. Mai 2016

Mein Schreibmonat April


Nachdem ich im März komplett aus dem Takt geraten war, war ich im April wieder gut dabei.

Anfang März war ich ja knapp eine Woche in New York und trotz guter Vorsätze war es mir dort einfach nicht möglich, jeden Tag zu schreiben. Nicht einmal ein bisschen. Natürlich machte ich mir zahlreiche Notizen, z. B. für einige Posts in meiner Blog-Reihe »Lieblingsbuchläden«, aber das zählt für mich nicht.

Als ich dann nach Hause kam, war erst einmal Jet Lag der übelsten Sorte angesagt, sodass sich die dicken, fetten Nullen in meiner Schreibstatistik häuften.

Gegen Ende des Monats riss ich mich dann endlich wieder zusammen und seitdem habe ich wieder jeden Tag geschrieben, sodass ich den Anblick meiner April-Statistik mehr als erfreulich finde.

Geplant hatte ich durchschnittlich 500 Wörter pro Tag, das Ziel für den Monat insgesamt waren also 15.000 Wörter. Die hatte ich bereits einige Tage vor Monatsende erreicht. 17.222 Wörter waren dann mein Endstand.

Jetzt heißt es natürlich dranbleiben, damit die Mai-Zahlen ähnlich gut aussehen!

PS: Der wunderbare Schreibkalender stammt von Marie Graßhoff und kann hier heruntergeladen werden: http://www.marie-grasshoff.de/search/label/Material

Montag, 2. Mai 2016

Unverstandene Montagsfrage



Hmmm, ich fürchte, mit der heutigen Montagsfrage von Buchfresserchen kann ich nicht wirklich was anfangen:

Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauem Lesen des Buches?

Auch nach längerem Überlegen fällt mir dazu nichts ein. Als letztes habe ich The Missing and the Dead von Stuart MacBride gelesen und da ist der Titel extrem eindeutig …

Mir fällt zu der Frage grad wirklich nur ein Buch ein, bei dem für mich genau das Gegenteil der Fall war: Da wies der Titel so deutlich auf den Ausgang des Buches (und somit auf einen entscheidenden Plot-Twist) hin, dass es nicht mehr feierlich war. Das war Der Verrat von Val McDermid. Der englische Titel Vanishing Point war eindeutig besser, der verriet nicht zu viel.

Auch wenn mir jetzt zu dieser Frage keine passende Antwort eingefallen ist, bin ich doch sehr neugierig auf eure Erfahrungen. Habt ihr schon einmal ein Buch gelesen und anschließend gedacht "Ach, DAS bedeutet der Titel"?