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Montag, 19. September 2016

Antagonistische Montagsfrage



Buchfresserchens heutige Montagsfrage 

Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

kann ich sehr schnell beantworten:

Nein, das ist mir noch nicht passiert. Zumindest nicht, soweit ich mich erinnern kann.

Allerdings kann ich trotzdem beantworten, wann ich einen Antagonisten dem Protagonisten vorziehen würde: Wenn der Protagonist ein langweiliger Superheld, der alles richtig macht und alles weiß und alles kann wäre, der Antagonist hingegen interessant mit Stärken UND Schwächen dargestellt wäre.

Kurz gesagt: Wenn der Antagonist ein glaubhafter, dreidimensionaler Charakter und der Protagonist nur ein Null-Acht-Fünfzehn-Held wäre, dann würde ich den Antagonisten auf jeden Fall lieber mögen.

Wie sieht es bei euch aus? Gab es das schon mal, dass ihr bei einem Buch den "Bösen" sympathischer fandet als den "Guten"?

Donnerstag, 15. September 2016

Lieblingsbuchläden: Daunt Books Marylebone


Über diesen Buchladen hatte ich schon vor Jahren in einem Reiseführer gelesen. Seitdem stand Daunt Books Marylebone auf meiner To-Do-Liste.

Jetzt endlich hat es mit einem Besuch geklappt, denn meine Freundin Jenny wollte im nahegelegenen Fischer’s essen gehen. Als wir das Restaurant verließen, regnete es, was lag also näher als ein ausgedehnter Besuch bei Daunt?



Gekauft habe ich zwar nichts, mich aber gründlich umgesehen und natürlich zahlreiche Fotos gemacht.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Reiseliteratur aller Art: von Reise- und Sprachführern und Karten bis hin zu großformatigen Prachtbildbänden.



Aber auch Kinderbücher und Geschenkartikel werden angeboten. Und natürlich ist auch das Angebot an Belletristik umfangreich.
Dazu kommt dann auch noch, dass der Laden einfach nur wunderschön ist mit seinen bunten Glasfenstern und der Galerie.

Statt zu Madame Tussauds (da sind auch die Warteschlangen viel zu lang) also lieber zu Daunt Books in der Marylebone High Street.

https://www.dauntbooks.co.uk/marylebone/

Montag, 12. September 2016

Montagsfrage mit Höhepunkt

Nach zwei Wochen Abwesenheit habe ich heute endlich wieder Zeit, die Montagsfrage von Buchfresserchen zu beantworten, die da diese Woche lautet:

Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Vieles. Es darf mich keine Sekunde langweilen, die Story und der Schreibstil müssen mir gefallen. Alles in der Geschichte muss in sich schlüssig sein und sollte nicht zu weit an den Haaren herbeigezogen sein (bzw. sollte so geschrieben sein, dass meine "dispension of disbelief" funktioniert). Auch die Motivation aller Figuren sollte jederzeit nachvollziehbar sein. Dazu dann noch gute Dialoge, die sich flüssig lesen lassen und nicht gespreizt oder unnatürlich wirken.

Wenn das Buch dann auch noch originell ist ... wandert es in eines meiner Bücherregale und wird nie wieder hergegeben.

Wie sieht es bei euch aus? Was sind die wichtigsten Punkte, die ein Buch für euch zu einem echten Highlight machen?

Donnerstag, 8. September 2016

Rezension und Buchverlosung: Meine Seele so kalt von Clare Mackintosh


Ein Fünfjähriger wird überfahren, er stirbt noch am Unfallort in den Armen der verzweifelten Mutter, der Fahrer des Wagens begeht Fahrerflucht.

Eine junge Frau zieht in ein abgeschiedenes Cottage an der Küste, um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen.

Zwei Polizisten geben die Suche nach dem Todesfahrer nicht auf, selbst nach über einem Jahr suchen sie noch nach neuen Hinweisen - und werden schließlich fündig.

Doch in Clare Mackintoshs Meine Seele so kalt ist nichts wie es scheint … Bis alle Handlungsstränge entwirrt und der Fall restlos aufgeklärt ist, gibt es etliche nicht vorhersehbare Wendungen. Dabei ist dieser Debütthriller logisch konstruiert und in jeder Hinsicht in sich schlüssig.

Auch die Charaktere und ihre Motivation sind glaubwürdig und gut ausgearbeitet, sodass sie einen garantiert nicht kalt lassen.
I Let You Go (so der Originaltitel) wurde vor Kurzem mit dem Theakston Crime Award als bester Krimi des Jahres ausgezeichnet. Dabei waren unter den Mitbewerbern immerhin so illustre Namen wie Robert Galbraith und Mark Billingham.

Für mich ganz persönlich war Meine Seele so kalt mein Lesehighlight der vergangenen Monate. Vor wenigen Wochen erschien Clare Mackintoshs zweiter Thriller auf Englisch - I See You steht schon ganz oben auf meiner Wunschliste!

BUCHVERLOSUNG

Ich verlose ein Exemplar des Taschenbuches von Meine Seele so kalt. Alle, die sich ab heute (08. September 2016) bis zum 05. Oktober 2016 (Mitternacht) für meinen Newsletter anmelden, nehmen an der Verlosung teil.

Hier geht's zur Anmeldung: KLICK

Du hast dich schon längst für meinen Newsletter eingetragen, willst aber trotzdem mitmachen? Dann sende bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Verlosung: Meine Seele so kalt“ an [poriomaniacs AT 2diefor DOT com]


Das Kleingedruckte: 
Natürlich ist bei dieser Verlosung der Rechtsweg ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden. Der Gewinner wird am 06. Oktober 2016 ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Das Buch wird nach Mitteilung der Adresse des Gewinners per Post versandt. Mit der Teilnahme wird mein E-Mail-Newsletter abonniert, der aber nicht allzu häufig (zurzeit vierteljährlich) erscheint und über Neuerscheinungen, Gewinnspiele und ähnliches informiert. Natürlich kann der Newsletter jederzeit abbestellt werden. Die für das Gewinnspiel gemachten Angaben (Name und E-Mail-Adresse) werden nur für das Gewinnspiel und die Newsletter-Zusendung verwendet.

Montag, 22. August 2016

Offene Montagsfrage

Die dieswöchige Montagsfrage von Buchfresserchen kann ich sehr schnell beantworten:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Ich kann mich ganz ehrlich gar nicht daran erinnern, dass ich schon einmal ein Buch gelesen habe, das mit einem Cliffhanger endete.

Aber ich denke, wenn das nächste Buch in der Serie bereits erschienen ist, sodass ich sofort weiterlesen kann, wäre es okay. Es müsste natürlich ein WIRKLICH gutes Buch sein, sodass ich die Serie auch weiterlesen möchte.

In allen anderen Fällen wäre ich "not amused".

Wie geht es euch mit Cliffhangern? Wollt ihr klare, eindeutige Enden, bei denen alle Handlungsfäden ordentlich aufgelöst werden?

Montag, 15. August 2016

Enttäuschende Montagsfrage

Irgendwie bilde ich mir ein, dass es schon mal eine ähnliche Montagsfrage gab:

Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

Das liegt daran, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass ich hier vor nicht allzu langer Zeit über Val McDermids Der Verrat hergefallen bin.

Das will ich jetzt nicht wieder tun, obwohl für mich "Enttäuschung" mit nicht erfüllten Erwartungen verbunden ist und Erwartungen hatte ich an das Buch, das mein letzter Totalflop war, nicht. Das liegt daran, dass ich bereits ein anderes Werk des betreffenden Autors gelesen hatte, das mir auch nicht gefiel. Aber ich dachte: zweite Chance und so ...

Das Buch, um das es geht, ist Und morgen du von Stefan Ahnhem. Die Idee ist eigentlich richtig gut: Nach und nach werden ehemalige Klassenkameraden ermordet und der Protagonist war auch in dieser Klasse.

Leider fand ich den Schreibstil holprig, die Erzählweise langatmig und den Twist am Schluss (der eigentlich echt gut gewesen wäre) hat der Autor leider so dermaßen deutlich angekündigt, dass er keine Überraschung mehr war.

Normalerweise lese ich ein Buch dieser Länge in 3-4 Tagen, mit Und morgen du habe ich mich über zwei Wochen rumgequält. Und ich habe es auch nur ganz gelesen, weil es ein Rezi-Exemplar war.

Mein zweites und letztes Buch des Autoren.

Wie sieht's bei euch aus? Welches Buch war für euch ein Totalreinfall?

Montag, 8. August 2016

Nostalgische Montagsfrage



Einen Blick in die Vergangenheit gibt es bei der dieswöchigen Montagsfrage von Buchfresserchen:

Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Richtig erinnern kann ich mich daran nicht … Ganz, ganz vage weiß ich noch, dass meine Mutter für mich Wo die wilden Kerle wohnen aus der Bücherei ausgeliehen hat. Meinen ersten Leihausweis hatte ich nämlich schon mit zwei Jahren, aber da habe ich natürlich noch vorlesen lassen.

Was ich aber noch ganz genau weiß, ist, dass ich extrem scharf darauf war, so schnell wie möglich lesen zu lernen, als ich in die Schule kam! In dem Jahr bekam ich von einer Tante ein Buch zu Weihnachten, das ich mir dann in den Weihnachtsferien mühsam zusammenbuchstabierte. Das war ca. drei Monate nach Grundschulbeginn das erste Buch, das ich selbst gelesen habe. Darauf war ich damals mächtig stolz! Eigentlich schade, dass ich das fragliche Buch nicht mehr besitze.

Meine erste ganz große Leseleidenschaft, an die ich mich erinnere, hatte ich dann ab sieben: Die Bücher von Enid Blyton! Nicht so sehr die ganzen Internatsromane (die habe ich zwar auch gelesen, aber die haben mich nicht so sehr begeistert), sondern die Krimis! Das war dann wohl prägend …

Und wie sieht euer Leser-Lebenslauf so aus?